Tacitus · frühes 2. Jahrhundert · Römische Primärquelle
Tacitus verbindet den Namen der Christen mit Christus und dessen Hinrichtung unter Pontius Pilatus. Er berichtet, dass Kaiser Nero nach dem Brand Roms die Schuld auf die Christen schob und sie grausam bestrafen ließ.
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Tacitus erklärt nach dem Brand Roms die Herkunft des Namens der Christen und beschreibt die Verfolgung unter Nero. Als römischer Historiker steht er der Bewegung ablehnend gegenüber.
auctor nominis eius Christus Tiberio imperitante per procuratorem Pontium Pilatum supplicio adfectus erat
Christus, von dem dieser Name stammt, wurde unter Kaiser Tiberius durch Pontius Pilatus mit der Todesstrafe belegt.
Einordnung
Der Bericht entstand Jahrzehnte nach der Hinrichtung und enthält keine Aussage zur Auferstehung.
Eigene Übersetzung aus dem Lateinischen. Der lateinische Text steht auf der verlinkten Seite (Perseus Digital Library).
Flavius Josephus · ca. 93/94 · Jüdische Primärquelle
Josephus nennt Jakobus den Bruder Jesu, der Christus genannt wurde.
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Josephus berichtet über die Amtszeit des Hohenpriesters Ananus und nennt dabei Jakobus. Die knappe Identifikation setzt Jesus als bekannte historische Person voraus.
U.S. Naval Observatory · amtliche Kalendererklärung · Astronomische Fachbehörde
Die zivile Jahreszählung des gregorianischen Kalenders setzt ihren Bezugspunkt beim ersten Jahr nach der traditionell angesetzten Geburt Christi. Die Bezeichnungen Common Era und Anno Domini verwenden dieselben Jahreszahlen.
Die wichtigsten Aussagen
Die zivile Jahreszählung des gregorianischen Kalenders setzt ihren Bezugspunkt beim ersten Jahr nach der traditionell angesetzten Geburt Christi. Die Bezeichnungen Common Era und Anno Domini verwenden dieselben Jahreszahlen.
Einordnung
Die Zählung wurde im 6. Jahrhundert festgelegt. Sie bestimmt den Bezugspunkt des Kalenders, nicht das historisch genaue Geburtsjahr Jesu.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
How the Global Religious Landscape Changed From 2010 to 2020
Pew Research Center · 2025 · Datenstand 2020 · Demografische Forschungsanalyse
Die Auswertung von mehr als 2.700 Zählungen und Befragungen schätzt für 2020 rund 2,3 Milliarden Christen. Subsahara-Afrika beherbergt 31 Prozent der Christen weltweit, Europa 22 Prozent. In Europa sank ihre Zahl seit 2010 um neun Prozent; verbreitete Abkehr vom Christentum trug dazu bei.
Die wichtigsten Aussagen
Die Auswertung von mehr als 2.700 Zählungen und Befragungen schätzt für 2020 rund 2,3 Milliarden Christen. Subsahara-Afrika beherbergt 31 Prozent der Christen weltweit, Europa 22 Prozent. In Europa sank ihre Zahl seit 2010 um neun Prozent; verbreitete Abkehr vom Christentum trug dazu bei.
Einordnung
Die Zahlen beschreiben Religionszugehörigkeit und demografische Veränderung. Sie messen weder persönliche Glaubenspraxis noch die Ursachen einer individuellen Glaubensentscheidung oder die Wahrheit des christlichen Bekenntnisses.
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Open Doors · 2026 · Bericht eines christlichen Hilfswerks
Nach Open Doors sind weltweit mehr als 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. In den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex gilt dies in einem sehr hohen bis extremen Maß; davon betroffen sind 315 Millionen der dort lebenden Christen.
Die wichtigsten Aussagen
Nach Open Doors sind weltweit mehr als 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. In den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex gilt dies in einem sehr hohen bis extremen Maß; davon betroffen sind 315 Millionen der dort lebenden Christen.
Einordnung
Die Zahlen stammen aus dem Index eines christlichen Hilfswerks und sind keine staatliche Erhebung. Wie der Index erstellt wird, beschreibt Open Doors in seiner Methodik und im ausführlichen Bericht.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
KIRCHE IN NOT · 2025 · Berichtszeitraum Januar 2023 bis Dezember 2024 · Bericht eines katholischen Hilfswerks
Der Bericht untersucht 196 Länder und nennt 24 Staaten mit Verfolgung sowie 38 mit Diskriminierung von Angehörigen verschiedener Religionen.
Die wichtigsten Aussagen
Der Bericht untersucht 196 Länder und nennt 24 Staaten mit Verfolgung sowie 38 mit Diskriminierung von Angehörigen verschiedener Religionen.
Einordnung
Der Bericht betrifft die Religionsfreiheit aller Glaubensrichtungen. KIRCHE IN NOT weist im Haftungsausschluss darauf hin, dass sich nicht alle Informationen des Berichts unabhängig überprüfen ließen und die beschriebenen Fälle beispielhaft ausgewählt wurden.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Paulus · meist auf ca. 53–55 datiert · Frühe christliche Primärquelle
Paulus erinnert eine bestehende Gemeinde an das zuvor verkündete Evangelium, gibt eine empfangene Überlieferung weiter und nennt berichtete Erscheinungen.
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Paulus schreibt an eine bestehende Gemeinde und erinnert sie an das angenommene Evangelium. Den Kern nennt er empfangene Überlieferung und gemeinsame Verkündigung mit den anderen Aposteln. Paulus berichtet in Vers 6 von einer Erscheinung vor mehr als fünfhundert Brüdern zugleich und ergänzt, dass die meisten noch lebten.
Einordnung
Der Brief bewahrt die älteste erhaltene ausführliche Bekenntnisformel und Erscheinungsliste, nicht den Beginn der Verkündigung. Einzelne Aussagen der genannten Personen sind nicht erhalten.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Korinther 15,1–11. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulinische Briefe · 1. Jahrhundert · Frühe christliche Primärquelle
Paulus weist an, seinen Brief an die Thessalonicher der ganzen Gemeinde vorzulesen. Den Kolossern trägt er auf, ihren Brief auch in der Gemeinde von Laodizea vorlesen zu lassen und den Brief aus Laodizea zu lesen.
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Paulus beschwört die Gemeinde in Thessalonich beim Herrn, seinen Brief allen Brüdern in der Gemeinde vorzulesen. Den Kolossern trägt er auf, ihren Brief auch in der Gemeinde von Laodizea vorlesen zu lassen und den Brief aus Laodizea ebenfalls zu lesen. Beide Briefe sind also zum Vorlesen in der Gemeinde bestimmt, und der Brief an die Kolosser soll über die eigene Gemeinde hinaus weitergegeben werden.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Thessalonicher 5,27; Kolosser 4,16. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus · 1. Jahrhundert · Frühe christliche Primärquelle
Paulus berichtet von persönlichen Begegnungen mit Kephas, also Petrus, und Jakobus.
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Paulus berichtet von seinen persönlichen Begegnungen mit Kephas und Jakobus in Jerusalem. Später erkannten Jakobus, Kephas und Johannes seinen Auftrag an. Damit verbindet der Brief Paulus unmittelbar mit den führenden Zeugen der Jerusalemer Urgemeinde.
Einordnung
Paulus schreibt als Beteiligter der frühen Bewegung.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Galater 1,18–19; 2,9. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus · 1. Jahrhundert · Paulinisches Selbstzeugnis
Paulus erklärt ausdrücklich, Jesus den Herrn gesehen zu haben. Er verbindet diese Begegnung mit seinem Wandel vom Verfolger zum Apostel.
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Paulus nennt die Begegnung mit Jesus als Grundlage seines Apostelamtes. Er reiht seine Erfahrung in die Erscheinungen des Auferstandenen ein und beschreibt zugleich ihre Wirkung: Aus dem Verfolger der Kirche wurde ein Apostel, der sein weiteres Leben der Verkündigung widmete.
Einordnung
Der Text belegt den eigenen Anspruch des Paulus und die Folgen, die er daraus für sein Leben zog.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Korinther 9,1; 15,8–10. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus · 1. Jahrhundert · Frühe christliche Primärquelle
Paulus setzt bereits geordnete Gemeinden voraus und überliefert gemeinsame Eucharistie, das eine Brot sowie Bischöfe und Diakone.
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Die Gemeinden feiern bereits das Herrenmahl als wirkliche Gemeinschaft mit Leib und Blut Christi und verkünden dabei seinen Tod bis zu seiner Wiederkunft. Paulus spricht außerdem selbstverständlich von Bischöfen und Diakonen. Bekenntnis, Sakrament und geordnetes Gemeindeleben gehören schon in den frühesten Briefen zusammen.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Korinther 10,16–17; 11,23–26; Philipper 1,1. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Resurrection in Paganism and the Question of an Empty Tomb in 1 Corinthians 15
John Granger Cook · 2017 · Peer-reviewter Fachbeitrag
Die sprach- und kulturgeschichtliche Untersuchung zeigt, dass Paulus und seine antiken Leser Auferstehung leiblich verstanden: Nach der Bedeutung der griechischen Wörter für Auferstehen und Auferwecken und nach den Vorstellungen vom auferstandenen Leib im antiken Judentum und Heidentum konnte Paulus sich eine Auferstehung Jesu nur mit einem leeren Grab denken.
Die wichtigsten Aussagen
Die sprach- und kulturgeschichtliche Untersuchung zeigt, dass Paulus und seine antiken Leser Auferstehung leiblich verstanden: Nach der Bedeutung der griechischen Wörter für Auferstehen und Auferwecken und nach den Vorstellungen vom auferstandenen Leib im antiken Judentum und Heidentum konnte Paulus sich eine Auferstehung Jesu nur mit einem leeren Grab denken.
Einordnung
Die Studie klärt den Bedeutungsgehalt von Auferstehung in 1 Korinther 15 und bewertet nicht allein die Historizität der Graberzählung.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Der Vortrag entwickelt eine kumulative Argumentation aus Tod Jesu, früher Auferstehungsverkündigung, Erscheinungsberichten, leerem Grab und der Entstehung der Kirche.
Die wichtigsten Aussagen
Der Vortrag entwickelt eine kumulative Argumentation aus Tod Jesu, früher Auferstehungsverkündigung, Erscheinungsberichten, leerem Grab und der Entstehung der Kirche.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Markus, Lukas und Johannes · 1. Jahrhundert · Christliche Primärquellen
Die Evangelien erzählen, dass Jünger bei Jesu Festnahme flohen, Petrus ihn verleugnete, zwei Jünger ihre Hoffnung als gescheitert beschrieben und die Jünger sich aus Furcht einschlossen.
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Markus erzählt, dass die Jünger bei Jesu Festnahme flohen und Petrus ihn dreimal verleugnete. Die Emmausjünger sagen bei Lukas, ihre Hoffnung sei gescheitert. Johannes beschreibt verschlossene Türen aus Furcht und den Zweifel des Thomas. Die Jünger erwarteten keine Auferstehung.
Einordnung
Die Texte erlauben keine moderne psychologische Diagnose der einzelnen Jünger.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Markus 14,43–72; Lukas 24,13–35; Johannes 20,19–29. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Johannes- und Markusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Das Johannesevangelium berichtet, dass die Brüder Jesu nicht an ihn glaubten. Markus nennt Jakobus als einen seiner Brüder.
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Vor dem Laubhüttenfest drängen die Brüder Jesu ihn, nach Judäa zu gehen und sich der Welt zu zeigen; das Johannesevangelium fügt hinzu, dass auch seine Brüder nicht an ihn glaubten. In seiner Heimatstadt fragen die Leute, ob er nicht der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon sei.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 7,5; Markus 6,3. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Markusevangelium · 1. Jahrhundert · Christliche Primärquelle
Hier findet sich die älteste erhaltene Evangelienerzählung vom leeren Grab.
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Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome kommen nach dem Sabbat zum Grab, um Jesus zu salben. Der Stein ist weggewälzt, das Grab ist leer, und ein Bote verkündet ihnen, dass Jesus, der Gekreuzigte, auferstanden ist. Die Frauen erhalten den Auftrag, Petrus und die Jünger zu informieren.
Einordnung
Ob das Grab historisch leer gefunden wurde und welches Gewicht dies hat, ist wissenschaftlich umstritten.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Markus 16,1–8. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Matthäus, Markus, Lukas und Johannes · 1. Jahrhundert · Christliche Primärquellen
Alle vier Evangelien stellen Frauen an den Anfang der Grabüberlieferung. Matthäus und Johannes berichten außerdem von Begegnungen des Auferstandenen mit Frauen. Lukas bewahrt den anfänglichen Unglauben der Apostel.
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Alle vier Evangelien stellen Frauen an den Anfang der Grabüberlieferung. Matthäus berichtet, dass Jesus den Frauen begegnet und sie zu seinen Brüdern sendet. Johannes erzählt die Begegnung Maria Magdalenas mit Jesus. Lukas nennt Maria Magdalena, Johanna, Maria, die Mutter des Jakobus, und weitere Frauen; die Apostel halten ihre Nachricht zunächst für Geschwätz und glauben ihnen nicht.
Einordnung
Die Berichte unterscheiden sich in Reihenfolge, Namen und Einzelheiten. Keiner beschreibt den Augenblick der Auferstehung selbst.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 28,1–10; Markus 16,1–8; Lukas 24,1–12; Johannes 20,1–18. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Flavius Josephus · ca. 93/94 · Jüdischer Rechtskontext
Josephus fordert, Aussagen von Frauen im gerichtlichen Zeugnis nicht zuzulassen. Das zeigt, warum Frauen als erste Überbringer der Osterbotschaft für antike Leser auffällig waren.
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Josephus beschreibt Regeln für Zeugen in einem jüdischen Rechtskontext. Seine Formulierung belegt eine deutliche Einschränkung des gerichtlichen Zeugnisses von Frauen. Sie bedeutet nicht, dass Frauen in jeder Lebenslage grundsätzlich als unglaubwürdig galten.
Mark Goodacre, Duke University · 2021 · Wissenschaftlicher Debattenbeitrag
Der Beitrag zeigt, dass der Ausdruck „leeres Grab“ in den frühesten christlichen Texten nicht vorkommt. Jerusalemer Gräber des ersten Jahrhunderts nahmen mehrere Tote auf; die Evangelien setzen ein großes Grab mit mehreren Grabnischen voraus und sagen genau, wo der Leichnam Jesu lag.
Die wichtigsten Aussagen
Der Beitrag zeigt, dass der Ausdruck „leeres Grab“ in den frühesten christlichen Texten nicht vorkommt. Jerusalemer Gräber des ersten Jahrhunderts nahmen mehrere Tote auf; die Evangelien setzen ein großes Grab mit mehreren Grabnischen voraus und sagen genau, wo der Leichnam Jesu lag.
Einordnung
Der Beitrag bildet eine Position in einer fortdauernden wissenschaftlichen Debatte ab.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Er erklärt, was die Kirche mit Auferstehung meint, und bezeichnet das leere Grab als wesentliches Zeichen der Auferstehung.
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Die Auferstehung Jesu ist nach katholischer Lehre ein wirkliches Ereignis mit historisch feststellbaren Zeugnissen. Das leere Grab ist ein wesentliches Zeichen; die Begegnungen des Auferstandenen mit Maria aus Magdala, den Aposteln und weiteren Jüngern begründen ihr Zeugnis.
Die Jünger waren auf die Auferstehung nicht eingestellt. Die Evangelien berichten von Trauer, Furcht, Zweifel und anfänglichem Unglauben. Der Auferstandene lässt sich berühren und isst mit den Jüngern; sein Leib ist derselbe, der gekreuzigt wurde, und zugleich in ein verherrlichtes Leben eingegangen.
So berührt die Auferstehung die Geschichte und übersteigt sie zugleich. Ihr Geschehen selbst entzieht sich der Beobachtung, seine Wirkungen und die Begegnungen der Zeugen gehören jedoch zur geschichtlichen Überlieferung.
Das Mysterium der Auferstehung Christi ist ein wirkliches Geschehen, das sich nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes geschichtlich feststellbar manifestiert hat.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 639–647.
Katholische Kirche · KKK 50–66 · Katholische Lehre
Gott führt den Menschen schrittweise und vollendet seine Offenbarung in Christus. Ihr Inhalt bleibt für die Kirche unerschöpflich.
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Gott offenbart sich dem Menschen aus freiem Entschluss. Er führt ihn schrittweise, bereitet ihn auf die Offenbarung vor und vollendet sie in Jesus Christus.
Mit Christus ist Gottes Offenbarung vollendet. Ihr Inhalt ist dennoch nicht ausgeschöpft: Die Kirche wächst im Lauf der Jahrhunderte immer tiefer in das ein, was Gott in Christus geschenkt hat.
Obwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollständig ausgeschöpft; es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 50–66.
Der Glaube will Gott und seine Offenbarung immer tiefer verstehen. Wachsende Erkenntnis stärkt den Glauben und die Liebe.
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Der Glaube will den erkennen, dem er vertraut, und das von Gott Offenbarte immer besser verstehen. Dieses wachsende Verstehen vertieft den Glauben und lässt die Liebe zu Gott wachsen.
Der Christ muss deshalb nicht warten, bis jede Frage beantwortet ist. Vertrauen und Erkenntnis gehören zusammen und können ein Leben lang wachsen.
Der Glaube sucht zu verstehen
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 158.
Annahmen darüber, was möglich ist, prägen historische Urteile über Jesus. Der Beitrag zeigt, dass die Leben-Jesu-Forschung oft mit einem stark eingeschränkten Spielraum göttlicher und menschlicher Möglichkeiten arbeitet.
Die wichtigsten Aussagen
Annahmen darüber, was möglich ist, prägen historische Urteile über Jesus. Der Beitrag zeigt, dass die Leben-Jesu-Forschung oft mit einem stark eingeschränkten Spielraum göttlicher und menschlicher Möglichkeiten arbeitet.
Einordnung
Der Beitrag untersucht die methodischen Voraussetzungen der Leben-Jesu-Forschung allgemein; die Auferstehung behandelt er nicht eigens.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Plinius der Jüngere und Kaiser Trajan · ca. 112 · Römische Primärquelle
Die Korrespondenz dokumentiert lokale Verfahren gegen Christen in Bithynien und ihre gesellschaftliche Sichtbarkeit.
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Plinius fragt Kaiser Trajan, wie er in Bithynien gegen Christen vorgehen soll. Sein Verwaltungsbrief beschreibt Verhör, Widerruf und den frühmorgendlichen Gottesdienst der Beschuldigten.
carmenque Christo quasi deo dicere secum invicem
Sie sangen Christus wechselweise ein Lied wie einem Gott.
Wer leugnete, Christ zu sein oder gewesen zu sein, rief auf mein Vorsprechen hin die Götter an, opferte deinem Bild, das ich dazu zusammen mit den Götterbildern hatte herbeibringen lassen, Weihrauch und Wein und fluchte außerdem Christus; zu nichts davon, so heißt es, lassen sich wirkliche Christen zwingen. Diese glaubte ich freilassen zu müssen.
Einordnung
Die Briefe betreffen Verfahren in Bithynien um das Jahr 112. Für andere Provinzen und Zeiten braucht es eigene Quellen.
Eigene Übersetzung aus dem Lateinischen. Der lateinische Text steht auf der verlinkten Seite (Perseus Digital Library).
Kirche von Rom · spätes 1. Jahrhundert · Frühe kirchliche Primärquelle
Der römische Gemeindebrief beschreibt, wie die Apostel Bischöfe und Diakone einsetzten und die Weitergabe ihres Dienstes ordneten.
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Der Erste Clemensbrief beschreibt die Sendung von Christus zu den Aposteln und von den Aposteln zu den Gemeinden. Daraus leitet er die geordnete Weitergabe kirchlicher Ämter ab.
Die Apostel haben uns das Evangelium verkündet, (das sie) vom Herrn Jesus Christus (bekommen haben), Jesus Christus aber ist gesandt von Gott. […] Indem sie nun in Ländern und Städten predigten, setzten sie die Erstlingsfrüchte ihrer (Predigt), nach vorhergegangener Prüfung im Geiste, zu Bischöfen und Diakonen der zukünftigen Gläubigen ein.
Auch unsere Apostel wussten durch unseren Herrn Jesus Christus, dass Streit entstehen werde um die Bischofswürde. Aus diesem Grunde setzten sie auch, da sie eine genaue Kenntnis hiervon zum voraus erhalten hatten, die oben Genannten ein und gaben ihnen dazu Auftrag, dass, wenn sie entschlafen wären, andere erprobte Männer ihren Dienst übernähmen.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Die Apostelgeschichte berichtet von Verhör, Auspeitschung und fortgesetzter Verkündigung der Apostel sowie von der Hinrichtung des Apostels Jakobus.
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Die Apostelgeschichte verbindet die erste öffentliche Verkündigung mit realer Verfolgung. Die Apostel werden verhört und ausgepeitscht, setzen ihre Verkündigung aber fort. Wenig später lässt Herodes den Apostel Jakobus hinrichten.
Sie stimmten ihm zu, riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.
Um jene Zeit ließ der König Herodes einige aus der Gemeinde verhaften und misshandeln. Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er mit dem Schwert hinrichten.
Einordnung
Der Text belegt diese Vorgänge innerhalb der ersten Gemeinde, aber nicht die späteren Todesüberlieferungen aller Apostel.
Deutscher Bibeltext der Einheitsübersetzung 2016, zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite bei Bibleserver.
Kirche von Rom · spätes 1. Jahrhundert · Frühe kirchliche Primärquelle
Der römische Gemeindebrief erinnert Petrus und Paulus als frühe Verkünder, die Verfolgung und Tod erlitten.
Direkt lesen
Der gegen Ende des ersten Jahrhunderts aus Rom geschriebene Clemensbrief stellt Petrus und Paulus als Beispiele standhafter Verkündiger vor. Er verbindet ihr Zeugnis mit Verfolgung, Leiden und Tod, ohne die späteren Einzelheiten ihrer Todesgeschichten auszuführen.
Stellen wir uns die guten Apostel vor Augen: einen Petrus, der wegen ungerechter Eifersucht nicht ein oder zwei, sondern vielerlei Mühseligkeiten erduldet hat und, nachdem er so sein Zeugnis (für Christus) abgelegt hatte, angelangt ist an dem ihn gebührenden Orte der Herrlichkeit.
Wegen Eifersucht und Streit hat Paulus den Beweis seiner Ausdauer erbracht. […] Er hatte Gerechtigkeit der ganzen Welt gelehrt, war bis in den äußersten Westen vorgedrungen und hatte vor den Machthabern sein Zeugnis abgelegt, so wurde er weggenommen von dieser Welt und ging ein in den heiligen Ort, das größte Beispiel der Geduld.
Einordnung
Der Brief nennt nicht alle Umstände ihres Todes. Spätere Einzelheiten stammen aus weiteren Überlieferungen.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Irenäus von Lyon · 182–188 · Frühe kirchliche Primärquelle
Irenäus beruft sich auf die öffentlich bekannte Folge der Bischöfe als Träger der apostolischen Lehre und nennt die römische Kirche.
Direkt lesen
Irenäus antwortet auf konkurrierende Geheimlehren mit der öffentlich nachvollziehbaren apostolischen Überlieferung der Kirchen. Als markantes Beispiel führt er die römische Kirche und ihre bekannte Nachfolge an.
Weil es aber zu weitläufig wäre, in einem Werke wie dem vorliegenden die apostolische Nachfolge aller Kirchen aufzuzählen, so werden wir nur die apostolische Tradition und Glaubenspredigt der größten und ältesten und allbekannten Kirche, die von den beiden ruhmreichen Aposteln Petrus und Paulus zu Rom gegründet und gebaut ist, darlegen, wie sie durch die Nachfolge ihrer Bischöfe bis auf unsere Tage gekommen ist.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Die Kirche lehrt, dass das Verlangen nach Gott dem Menschen ins Herz geschrieben ist, weil er von Gott und für Gott geschaffen ist.
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Die Sehnsucht nach Gott ist in das Herz des Menschen eingeschrieben, weil Gott ihn aus Liebe geschaffen hat und unablässig zu sich ruft. Würde, Wahrheit und Glück des Menschen finden ihre letzte Erfüllung in der Gemeinschaft mit Gott.
Diese Suche zeigt sich in Gebet, Opfer, Kult, Nachdenken und in den verschiedenen Religionen. Der Mensch kann sie verdrängen oder vergessen, doch Gott hört nicht auf, ihn zu rufen. Weil der Weg Mühe verlangt, brauchen Menschen einander als Zeugen und Lehrer des Glaubens.
Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück finden, wonach er unablässig sucht
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 27–30.
Augustinus von Hippo · um 397 · Frühe kirchliche Primärquelle
Augustinus beschreibt das menschliche Herz als auf Gott ausgerichtet und unruhig, bis es in ihm Ruhe findet.
Direkt lesen
Augustinus eröffnet seine Bekenntnisse mit dem Grundgedanken, dass der Mensch auf Gott hin geschaffen ist. Seine Unruhe trägt eine Richtung und findet ihr Ziel in Gott.
Du selbst veranlaßt ihn, in deinem Preis eine Wonne zu suchen, denn geschaffen hast du uns im Hinblick auf dich, und unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in dir.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Mere Christianity, Buch III, Kapitel 10 (archivierte Seite vom 26. März 2023)
C. S. Lewis · 1952 · Christliche Apologetik
Lewis entwickelt das Argument, dass ein Verlangen, das kein endliches Gut erfüllen kann, vernünftig auf eine Bestimmung jenseits der endlichen Welt hinweist.
Die wichtigsten Aussagen
Lewis entwickelt das Argument, dass ein Verlangen, das kein endliches Gut erfüllen kann, vernünftig auf eine Bestimmung jenseits der endlichen Welt hinweist.
Einordnung
Die Buchseite auf cslewis.com ist nicht mehr online. Der Link führt zur archivierten Fassung vom 26. März 2023 im Internet Archive. Sie zeigt die englische E-Book-Ausgabe von HarperCollins (ISBN 9780061947438), enthält aber nicht den Text von Buch III, Kapitel 10; das Argument steht im Buch.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Gott liebt zuerst. Der Mensch begegnet seiner Liebe durch Jesus Christus, die Heilige Schrift, die Sakramente, das Gebet, die Liturgie und die Gemeinschaft der Kirche.
Die wichtigsten Aussagen
Gott liebt zuerst. Der Mensch begegnet seiner Liebe durch Jesus Christus, die Heilige Schrift, die Sakramente, das Gebet, die Liturgie und die Gemeinschaft der Kirche.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Erster Johannesbrief · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Der Johannesbrief verkündet, dass Gott den Menschen zuerst geliebt und seinen Sohn gesandt hat. Die Liebe des Christen ist Antwort auf diese Liebe.
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Der Brief führt menschliche Liebe auf Gott zurück: Gott ist Liebe und hat seine Liebe darin gezeigt, dass er seinen Sohn in die Welt sandte. Die Antwort des Menschen besteht darin, diese Liebe anzunehmen und selbst zu lieben. Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht; unsere Liebe beginnt mit Gottes vorausgehender Liebe.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Johannes 4,7–19. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Bundesministerium für Gesundheit · amtliches Gesundheitsportal · Medizinische Information
Starke emotionale Belastungen wie der Verlust eines nahestehenden Menschen oder eine Trennung können eine vorübergehende Funktionsstörung des Herzmuskels auslösen.
Die wichtigsten Aussagen
Starke emotionale Belastungen wie der Verlust eines nahestehenden Menschen oder eine Trennung können eine vorübergehende Funktionsstörung des Herzmuskels auslösen.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Ordnung und Schönheit der Welt sowie das menschliche Verlangen nach Wahrheit, Schönheit, Unendlichkeit und Glück führen auf verschiedenen Wegen zur Erkenntnis Gottes.
Direkt lesen
Der Mensch kann von der sichtbaren Welt aus vernünftig auf Gott zugehen. Bewegung, Werden, Ordnung, Schönheit und die Offenheit des Menschen für Wahrheit und Güte weisen über die geschaffene Wirklichkeit hinaus auf ihren Ursprung und ihr Ziel.
Diese Zugänge sind keine naturwissenschaftlichen Experimente, sondern zusammenhängende Vernunftargumente. Sie führen zur Einsicht, dass ein erster Ursprung und ein letztes Ziel existieren, das alle Gott nennen.
Die Vernunft kann so erkennen, dass Gott existiert. Damit der Mensch in Gottes inneres Leben und seinen Heilsplan eintritt, ist Gottes Selbstoffenbarung notwendig.
Die Welt und der Mensch bezeugen, daß sie weder ihre erste Ursache noch ihr letztes Ziel in sich selbst haben, sondern daß sie am ursprungslosen und endlosen Sein schlechthin teilhaben.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 31–35.
Buch der Weisheit · Altes Testament · Biblische Primärquelle
Das Buch der Weisheit führt von der Größe und Schönheit der Geschöpfe zur Erkenntnis ihres Schöpfers.
Direkt lesen
Das Buch der Weisheit beschreibt die Schönheit und Kraft der Schöpfung als Hinweis auf ihren Urheber. Wer von geschaffenen Dingen beeindruckt ist, soll von ihrer Größe und Schönheit auf den Schöpfer schließen. Die sichtbare Welt trägt damit Spuren einer Wirklichkeit, die größer ist als sie selbst.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Weisheit 13,1–9. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Trevor D. Lamb, Shaun P. Collin und Edward N. Pugh Jr. · 2007 · Naturwissenschaftlicher Überblick
Die Forschung beschreibt eine plausible Folge biologischer Entwicklungsschritte von einfachen lichtempfindlichen Strukturen zum komplexen Wirbeltierauge.
Die wichtigsten Aussagen
Die Forschung beschreibt eine plausible Folge biologischer Entwicklungsschritte von einfachen lichtempfindlichen Strukturen zum komplexen Wirbeltierauge.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Sy Garte im Gespräch mit Jim Stump · 2021 · Persönliches Zeugnis
Garte beschreibt seine atheistische Erziehung, seine Fragen an den Materialismus durch Physik und Zellbiologie sowie seinen späteren Weg zu Jesus Christus.
Die wichtigsten Aussagen
Garte beschreibt seine atheistische Erziehung, seine Fragen an den Materialismus durch Physik und Zellbiologie sowie seinen späteren Weg zu Jesus Christus.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Collins schildert seinen Weg vom Atheismus zum christlichen Glauben: die Glaubenskraft schwer kranker Patienten, seine eigene ungeprüfte Ablehnung, C. S. Lewis und das Sittengesetz.
Die wichtigsten Aussagen
Collins schildert seinen Weg vom Atheismus zum christlichen Glauben: die Glaubenskraft schwer kranker Patienten, seine eigene ungeprüfte Ablehnung, C. S. Lewis und das Sittengesetz.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Planetary Formation, Faith-Shaping Books, and the Beauty of an Intelligible Universe
Karin Öberg · 2019 · Persönliches Zeugnis
Öberg beschreibt ihren Weg vom Agnostizismus zum christlichen Glauben und in die katholische Kirche. Sie nennt moralischen Realismus, freien Willen, christliche Freunde sowie die Lektüre von Lewis und Chesterton.
Die wichtigsten Aussagen
Öberg beschreibt ihren Weg vom Agnostizismus zum christlichen Glauben und in die katholische Kirche. Sie nennt moralischen Realismus, freien Willen, christliche Freunde sowie die Lektüre von Lewis und Chesterton.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Jonathan Lunine im Gespräch mit Brad Cooper · Podcasttranskript · Persönliches Zeugnis
Lunine schildert seinen Weg von jüdischer Herkunft über eine methodistische Gemeinde zur Taufe und Aufnahme in die katholische Kirche. Besonders prägte ihn das gemeinsame Leben mit den Jesuiten der Vatikanischen Sternwarte.
Die wichtigsten Aussagen
Lunine schildert seinen Weg von jüdischer Herkunft über eine methodistische Gemeinde zur Taufe und Aufnahme in die katholische Kirche. Besonders prägte ihn das gemeinsame Leben mit den Jesuiten der Vatikanischen Sternwarte.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Das Christentum ist die beste Religion. Hier ist der Beweis.
P. Anton Lässer und P. Karl Wallner · Video · Katholisches Gespräch
Das Gespräch erklärt den Unterschied zwischen menschlicher Religionssuche und der christlichen Behauptung, dass Gott in Jesus Christus selbst zum Menschen kommt.
Die wichtigsten Aussagen
Das Gespräch erklärt den Unterschied zwischen menschlicher Religionssuche und der christlichen Behauptung, dass Gott in Jesus Christus selbst zum Menschen kommt.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Die Kirche lehrt, dass Satan ein geschaffenes geistiges Wesen ist, das sich aus freiem Willen gegen Gott entschieden hat und den Menschen von Gott abbringen will.
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Die Kirche lehrt, dass hinter dem Ungehorsam des Menschen eine geschaffene geistige Macht steht, die sich aus freiem Willen endgültig gegen Gott entschieden hat. Schrift und Tradition nennen sie Satan oder Teufel. Das Böse ist damit keine zweite Gottheit und keine Macht auf gleicher Höhe mit Gott.
Der Widersacher versucht, den Menschen von Gott wegzuführen. Seine Macht bleibt begrenzt: Er ist Geschöpf und kann Gottes Reich nicht verhindern. Gott lässt sein Wirken innerhalb seiner Vorsehung zu und führt die Geschichte zum Heil.
Christus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Die katholische Lehre richtet den Blick deshalb nicht auf Angst, sondern auf die überlegene Herrschaft Jesu Christi.
Die Macht Satans ist jedoch nicht unendlich. Er ist bloß ein Geschöpf; zwar mächtig, weil er reiner Geist ist, aber doch nur ein Geschöpf: er kann den Aufbau des Reiches Gottes nicht verhindern.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 391–395.
Katechismus 1673 und kirchliche Regeln zum Exorzismus
Katholische Kirche und USCCB · 1992 / 2017 · Katholische Lehre und Praxis
Ein großer Exorzismus erfordert die ausdrückliche Erlaubnis des Ortsbischofs. Die kirchliche Prüfung bezieht medizinische, psychologische und psychiatrische Fachleute ein.
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Wenn die Kirche im Namen Jesu Christi öffentlich und mit Vollmacht darum bittet, dass ein Mensch oder ein Gegenstand vor dem Einfluss des Bösen geschützt oder daraus befreit wird, spricht sie von Exorzismus. Jesus selbst vollzog Exorzismen und gab der Kirche diese Vollmacht.
Der einfache Exorzismus gehört zur Feier der Taufe. Der feierliche Exorzismus darf ausschließlich von einem Priester mit ausdrücklicher Erlaubnis des Ortsbischofs vorgenommen werden. Die Kirche verlangt Klugheit, die Einhaltung der festgelegten Regeln und eine sorgfältige Unterscheidung zu Krankheiten, die medizinische Behandlung brauchen.
Der feierliche, sogenannte Große Exorzismus darf nur von einem Priester und nur mit Erlaubnis des Bischofs vorgenommen werden.
Einordnung
Körperliche und psychische Erkrankungen gehören in medizinische Behandlung.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 1673.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblisches Glaubenszeugnis
Jesus bittet den Vater, seine Jünger nicht aus der Welt zu nehmen, sondern sie vor dem Bösen zu bewahren.
Direkt lesen
Jesus bittet den Vater nicht darum, die Jünger aus der Welt zu nehmen, sondern sie vor dem Bösen zu bewahren. Der Vers gehört zu seinem Abschiedsgebet und zeigt: Der Christ lebt in der Welt unter dem Schutz des Vaters.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 17,15. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Matthäusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblisches Glaubenszeugnis
Matthäus zählt Kranke, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte nebeneinander auf. Die Erzählung unterscheidet zwischen Krankheit und Besessenheit.
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Matthäus zählt Menschen mit Krankheiten und Schmerzen, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte nebeneinander auf. Der Evangelist unterscheidet damit Krankheit und Besessenheit; Jesus begegnet beiden Formen von Not.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 4,24. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Matthäusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblisches Glaubenszeugnis
Jesus gibt den Zwölf Vollmacht über unreine Geister und zum Heilen. In seinem Auftrag nennt er das Heilen von Kranken und das Austreiben von Dämonen als getrennte Handlungen.
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Jesus gibt den Zwölf Vollmacht über unreine Geister sowie zum Heilen von Krankheiten und Leiden. In der Aussendung nennt er beides als getrennte Handlungen: Kranke heilen und Dämonen austreiben. Das Evangelium setzt Krankheit daher nicht mit Besessenheit gleich.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 10,1.7–8. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
ICD-10-GM F44.3: Trance- und Besessenheitszustände
BfArM und Weltgesundheitsorganisation · 2026 / 2019 · Medizinische Klassifikation
Die ICD-10-GM führt F44.3 als Trance- und Besessenheitszustände. Die WHO beschreibt damit einen klinischen dissoziativen Zustand.
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Die deutsche ICD-10-GM führt unter F44.3 Trance- und Besessenheitszustände. Die WHO fasst darunter klinische Zustände mit vorübergehendem Verlust des persönlichen Identitätsgefühls und der vollen Umgebungswahrnehmung.
Einordnung
Die Klassifikation trifft keine theologische Aussage über die Existenz oder Ursache von Dämonen.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach ICD-10-GM F44.3 und der WHO-ICD-10-Kategorie. Die Klassifikation trifft keine Aussage über eine geistige Ursache.
Radio Vatikan · 2006 / 2016 · Öffentliches Priesterzeugnis
Amorth bezeichnet den Exorzismus als Gebet im Namen der Kirche, nennt wirkliche Besessenheit selten und berichtet von Leiden, deren Ursache Ärzte nach seiner Darstellung nicht bestimmen konnten.
Die wichtigsten Aussagen
Amorth bezeichnet den Exorzismus als Gebet im Namen der Kirche, nennt wirkliche Besessenheit selten und berichtet von Leiden, deren Ursache Ärzte nach seiner Darstellung nicht bestimmen konnten.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Gabriele Amorth im Gespräch mit Rivista H.M. · 2007 / 2012 archiviert · Öffentliches Priesterzeugnis
Amorth berichtet von seinem ersten schweren Exorzismus sowie von einer Antwort, die er während eines weiteren Exorzismus auf seine Frage nach der Abneigung gegen Johannes Paul II. erhalten habe.
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Amorth berichtet im Gespräch von seinem ersten schweren Exorzismus mit einem 27-jährigen Mann und von einem weiteren Gespräch während eines Exorzismus. Er setzt diesen Schilderungen voraus, dass körperliche und psychische Ursachen sorgfältig abgeklärt werden müssen.
Weil er alle meine Pläne durchkreuzt hat.
Einordnung
Das Gespräch gibt Amorths persönliche Deutung eines Exorzismus wieder. Medizinische und psychische Ursachen müssen zuvor geprüft werden.
Eigene Übersetzung aus dem Italienischen („Perché ha rotto tutti i miei piani“) nach dem Interview auf der verlinkten Seite.
Ernennung und erste Präsidentschaft Gabriele Amorths
Internationale Vereinigung der Exorzisten · 2021 · Kirchliche Verbandsdokumentation
Das Vereinsarchiv dokumentiert Amorths Ernennung zum Exorzisten der Diözese Rom im Jahr 1986 sowie seine Mitgründung und erste Präsidentschaft der Vereinigung.
Die wichtigsten Aussagen
Das Vereinsarchiv dokumentiert Amorths Ernennung zum Exorzisten der Diözese Rom im Jahr 1986 sowie seine Mitgründung und erste Präsidentschaft der Vereinigung.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Kongregation für den Gottesdienst · 1999 · Katholische Lehre und Praxis
Die vatikanische Vorstellung des Ritus erklärt die Vollmacht Jesu Christi, die bischöfliche Beauftragung, die sorgfältige Unterscheidung von Krankheiten und das Ziel der Befreiung.
Die wichtigsten Aussagen
Die vatikanische Vorstellung des Ritus erklärt die Vollmacht Jesu Christi, die bischöfliche Beauftragung, die sorgfältige Unterscheidung von Krankheiten und das Ziel der Befreiung.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Kongregation für die Glaubenslehre · 1985 · Katholische Praxis
Gebetsversammlungen um Befreiung vom Bösen sind nicht automatisch feierliche Exorzismen. Der Große Exorzismus bleibt ein besonderer Dienst, der einem beauftragten Priester unter Verantwortung des Bischofs vorbehalten ist.
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Die Kirche kennt Gebete um Gottes Schutz und Befreiung vom Bösen. Dazu gehören etwa Fürbitten und Segnungen. Solche Gebete bitten Gott um Hilfe und sind nicht mit dem feierlichen Großen Exorzismus gleichzusetzen.
Der Große Exorzismus ist ein besonderer Dienst der Kirche. Er steht unter Verantwortung des Bischofs und darf nur durch einen dazu beauftragten Priester gefeiert werden. Medizinische und psychologische Hilfe bleiben davon klar unterschieden.
seit einigen Jahren nimmt in gewissen kirchlichen Kreisen die Zahl von Gebetsversammlungen zu, die den Zweck verfolgen, die Befreiung vom Einfluss böser Geister zu erlangen, wobei es sich nicht um Exorzismen im eigentlichen Sinne handelt.
Einordnung
Gebete um Schutz und Befreiung ersetzen weder medizinische Hilfe noch den feierlichen Exorzismus. Ohne Vollmacht dürfen keine Dämonen direkt befragt werden.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 1985.
Internationale Vereinigung der Exorzisten · 2023 · Kirchliche Praxis
Die Vereinigung beschreibt den kirchlich gefeierten Exorzismus als Erfahrung der Gegenwart und des Handelns Christi, die der Befreiung und dem Frieden des leidenden Menschen dient.
Die wichtigsten Aussagen
Die Vereinigung beschreibt den kirchlich gefeierten Exorzismus als Erfahrung der Gegenwart und des Handelns Christi, die der Befreiung und dem Frieden des leidenden Menschen dient.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Alexander Solschenizyn · 1970 · Historisches Selbstzeugnis
Solschenizyn berichtet, dass er ab November 1942 ohne Unterbrechung an der Front eine Artillerie-Aufklärungseinheit führte, bis er im Februar 1945 in Ostpreußen verhaftet wurde. Es folgten acht Jahre Haft, eine Tumoroperation im Lager Ekibastus und die Verbannung bis 1956.
Die wichtigsten Aussagen
Solschenizyn berichtet, dass er ab November 1942 ohne Unterbrechung an der Front eine Artillerie-Aufklärungseinheit führte, bis er im Februar 1945 in Ostpreußen verhaftet wurde. Es folgten acht Jahre Haft, eine Tumoroperation im Lager Ekibastus und die Verbannung bis 1956.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Alexander Solschenizyn · 1947–1952 · Literarisches Selbstzeugnis
Ein Lagergedicht Solschenizyns blickt auf seinen Glaubensverlust zurück und bekennt die erneute Hinwendung zu Gott.
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Solschenizyn schrieb die Gedichte während seiner Jahre in Gefängnis, Lager und Verbannung. In einem Rückblick beschreibt er den Verlust seines Glaubens und seine Rückkehr zu Gott.
O großer Gott! Jetzt glaube ich wieder!
Eigene Übersetzung aus der englischen Übersetzung von Ignat Solschenizyn auf der verlinkten Seite („Oh great God! I believe now anew!“).
Solschenizyn schildert seinen Weg vom überzeugten Marxisten über die Begegnung mit Gefangenentransporten und Kriegserfahrungen bis zu Verhaftung, Haft und dem endgültigen Bruch mit dem Kommunismus.
Die wichtigsten Aussagen
Solschenizyn schildert seinen Weg vom überzeugten Marxisten über die Begegnung mit Gefangenentransporten und Kriegserfahrungen bis zu Verhaftung, Haft und dem endgültigen Bruch mit dem Kommunismus.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
DER SPIEGEL über Solschenizyns „Ostpreußische Nächte“ · 1976 · Literaturkritik
Der Bericht stellt Solschenizyns Versepos „Ostpreußische Nächte“ vor, das er nach eigener Angabe 1950 in der Haft verfasste. Der frühere Artilleriehauptmann erzählt darin als Augenzeuge vom Vormarsch der Roten Armee in Ostpreußen 1945: von Plünderung, Tötung und der Vergewaltigung einer Frau durch sowjetische Soldaten. Er klagt die Sieger an und geht auch „ein wenig“ mit sich selbst ins Gericht, weil er als Offizier Gräueltaten nicht verhindert hat. Am Ende des Gedichts nutzt er selbst die Macht des Siegers und lässt sich „unter vergleichsweise sanftem Zwang“ eine deutsche Frau zuführen; ihm entfährt der Satz „Das war gemein.“
Die wichtigsten Aussagen
Der Bericht stellt Solschenizyns Versepos „Ostpreußische Nächte“ vor, das er nach eigener Angabe 1950 in der Haft verfasste. Der frühere Artilleriehauptmann erzählt darin als Augenzeuge vom Vormarsch der Roten Armee in Ostpreußen 1945: von Plünderung, Tötung und der Vergewaltigung einer Frau durch sowjetische Soldaten. Er klagt die Sieger an und geht auch „ein wenig“ mit sich selbst ins Gericht, weil er als Offizier Gräueltaten nicht verhindert hat. Am Ende des Gedichts nutzt er selbst die Macht des Siegers und lässt sich „unter vergleichsweise sanftem Zwang“ eine deutsche Frau zuführen; ihm entfährt der Satz „Das war gemein.“
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Alexander Solschenizyn · 1973–1978 · Literarisches und moralisches Selbstzeugnis
Solschenizyn beschreibt die Grenze zwischen Gut und Böse als eine Linie, die durch das Herz jedes Menschen verläuft. Die einführende Würdigung zeigt, dass er das Lagersystem als zwangsläufige Folge des Sowjetsystems selbst darstellt.
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Solschenizyn versteht das Böse nicht als Eigenschaft einer fremden Gruppe. Seine Erfahrungen unter dem totalitären System führen ihn zur Gewissensfrage jedes Menschen.
Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft durch jedes Menschenherz.
Eigene Übersetzung aus der englischen Fassung auf der verlinkten Seite („the line dividing good from evil cuts through the heart of every human being“).
Gary Saul Morson über Der Archipel Gulag · 2019 · Literaturwissenschaftliche Einordnung
Die Einordnung verweist auf Solschenizyns Gespräch mit Boris Gammerow über die Frage, ob ein vernünftiger Mensch an Gott glauben kann. Dieses Gespräch wurde für ihn entscheidend: Er gewann sein Gewissen zurück und nahm Gott an.
Die wichtigsten Aussagen
Die Einordnung verweist auf Solschenizyns Gespräch mit Boris Gammerow über die Frage, ob ein vernünftiger Mensch an Gott glauben kann. Dieses Gespräch wurde für ihn entscheidend: Er gewann sein Gewissen zurück und nahm Gott an.
Einordnung
Der Beitrag ordnet Solschenizyns Werk aus heutiger Sicht ein; das Lagergedicht bleibt sein eigenes Glaubenszeugnis.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Lukas · 1. Jahrhundert · Biblisches Glaubenszeugnis
Die Apostelgeschichte erzählt den Dienst des Stephanus, sein Bekenntnis zu Jesus Christus, seinen gewaltsamen Tod und sein Gebet für seine Verfolger.
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Stephanus verkündet Christus trotz eines feindseligen Verfahrens. Als die Menge ihn steinigt, ruft er Jesus als Herrn an, bittet um die Aufnahme seines Geistes und betet für seine Täter. Der Bericht zeigt ein sehr frühes christliches Bekenntnis zu Jesus und eine Feindesliebe, die selbst im Sterben bestehen bleibt.
Einordnung
Die Apostelgeschichte bewahrt das früheste erhaltene Zeugnis über den Tod des Stephanus.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Apostelgeschichte 6,8–15; 7,54–60. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Ignatius von Antiochien · frühes 2. Jahrhundert · Frühe kirchliche Primärquelle
Die erhaltenen Briefe zeigen Ignatius als inhaftierten Bischof auf dem Weg nach Rom und als Bekenner Jesu Christi.
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Ignatius wird als Gefangener von Syrien nach Rom gebracht. Im Brief an die dortige Gemeinde beschreibt er seine Bewachung und bittet darum, seinen Weg zum Martyrium nicht durch politische Intervention zu verhindern.
Von Syrien bis nach Rom bestehe ich den Tierkampf zu Wasser und zu Lande, bei Tag und Nacht, gefesselt an zehn Leoparden, das heißt an eine Abteilung Soldaten; diese werden sogar auf empfangene Wohltaten hin noch schlimmer.
Für mich ist es besser, durch den Tod zu Christus Jesus zu kommen, als König zu sein über die Grenzen der Erde.
Einordnung
Ignatius beschreibt seinen Gefangenentransport selbst; weitere Einzelheiten erzählt die frühe kirchliche Überlieferung.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Eusebius von Cäsarea · 4. Jahrhundert · Frühe kirchliche Geschichtsschreibung
Eusebius bewahrt die Überlieferung, dass Ignatius wegen seines Bekenntnisses von Syrien nach Rom gebracht und dort wilden Tieren vorgeworfen wurde.
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Eusebius ordnet die erhaltenen Briefe des Ignatius in dessen Gefangenentransport nach Rom ein. Sein Bericht bewahrt damit die frühe kirchliche Erinnerung an den Bischof und Märtyrer.
Nach der Überlieferung wurde Ignatius von Syrien aus nach Rom geschickt und dort wegen seines Glaubens an Christus den wilden Tieren zur Beute ausgeliefert.
Einordnung
Der Bericht entstand nach dem Tod des Ignatius und bewahrt die frühe kirchliche Überlieferung.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Kirche von Smyrna · 2. Jahrhundert · Früher kirchlicher Bericht
Der früheste erhaltene Bericht erzählt das Verhör Polykarps, sein Bekenntnis zu Christus und seine Tötung.
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Der Bericht vom Martyrium Polykarps erzählt, wie der greise Bischof vor dem Statthalter zum Widerruf gedrängt wird. Er weigert sich, Christus zu lästern.
Sechsundachtzig Jahre diene ich ihm, und er hat mir nie ein Leid getan; wie könnte ich meinen König und Erlöser lästern?
Einordnung
Der früheste erhaltene Bericht erzählt Polykarps Bekenntnis und Martyrium als Zeugnis des Glaubens.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Frühchristliche Passio · um 203 · Frühe Märtyrerakte
Die Passio überliefert Haft, Verhör und das christliche Bekenntnis Perpetuas und ihrer Gefährten.
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Perpetua schreibt als junge Mutter über ihre Haft in Karthago. Ihr Vater drängt sie zum Widerruf, und der Statthalter verlangt ein Opfer für das Wohl der Kaiser. Sie bekennt sich öffentlich als Christin und wird mit ihren Gefährten zum Tod verurteilt.
Schone der grauen Haare deines Vaters, nimm Rücksicht auf die Kindheit des Knaben, opfere für das Wohl der Kaiser! Ich antwortete: Das tu ich nicht. Darauf Hilarianus: Bist du eine Christin? Und ich entgegnete: Ich bin eine Christin.
Einordnung
Der Text enthält zugeschriebene Ich-Berichte, Rahmenerzählung und Visionen; die Verfasserfrage einzelner Teile bleibt offen.
Deutsche Übersetzung der Bibliothek der Kirchenväter (BKV), zitiert im Wortlaut der verlinkten Seite.
Thomas Morus · 17. April 1534 · Historische Primärquelle
Morus erklärt seiner Tochter, warum er die gesetzliche Thronfolge anerkennen, den vorgelegten Eid jedoch nicht gegen sein Gewissen schwören konnte.
Direkt lesen
Thomas More erklärt in seinem Brief aus dem Tower, warum er den verlangten Eid nicht gegen sein Gewissen leisten kann. Er trennt seine persönliche Treue zum König von einer Zustimmung, die er vor Gott nicht verantworten könnte.
More hat die Rechtslage, den Wortlaut des Eides und die Argumente anderer sorgfältig geprüft.
Er sucht keinen öffentlichen Streit, verweigert aber eine Erklärung, die sein Gewissen bindet.
Seine Entscheidung nimmt Haft und mögliche Hinrichtung in Kauf, weil er das Urteil Gottes höher gewichtet als die eigene Sicherheit.
Redaktionelle deutsche Inhaltswiedergabe des gemeinfreien englischen Briefes.
Thomas Morus · 5. Juli 1535 · Historische Primärquelle
Morus verabschiedet sich von seiner Tochter und seiner Familie, bittet um ihr Gebet und spricht von seiner Hoffnung auf ein Wiedersehen im Himmel.
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In seinem letzten Brief an seine Tochter Margaret verabschiedet sich Thomas More von seiner Familie. Er schreibt in Erwartung der Hinrichtung, bittet um Gebet und hält an der Hoffnung fest, dass Gott die Familie im Himmel wieder zusammenführt.
Der Brief verbindet Zuneigung zur Familie mit der Bereitschaft, das Urteil anzunehmen.
More bleibt ohne Hass gegen seine Gegner und bittet Gott um ihre Rettung.
Seine letzte Hoffnung gilt der Gemeinschaft mit Christus und dem Wiedersehen bei Gott.
Redaktionelle deutsche Inhaltswiedergabe des gemeinfreien englischen Briefes.
Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse · amtliche Heiligendokumentation · Amtliche kirchliche Dokumentation
Die Dokumentation beschreibt die Verfolgung unter König Mwanga, die Glaubensentscheidung der jungen Christen und den Tod Karl Lwangas und seiner Gefährten.
Die wichtigsten Aussagen
Die Dokumentation beschreibt die Verfolgung unter König Mwanga, die Glaubensentscheidung der jungen Christen und den Tod Karl Lwangas und seiner Gefährten.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse · aktualisiert 2026 · Amtliche kirchliche Dokumentation
Die Dokumentation beschreibt Lanciottis dreißigjährigen Dienst, den Zusammenhang seiner Ermordung mit seinem Einsatz gegen Ausbeutung, seine Vergebung und seine Seligsprechung am 13. Juni 2026.
Die wichtigsten Aussagen
Die Dokumentation beschreibt Lanciottis dreißigjährigen Dienst, den Zusammenhang seiner Ermordung mit seinem Einsatz gegen Ausbeutung, seine Vergebung und seine Seligsprechung am 13. Juni 2026.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Direkt lesen
Jesus erklärt Martha, dass er selbst die Auferstehung und das Leben ist. Martha antwortet mit dem Bekenntnis, dass Jesus der Christus und der Sohn Gottes ist. Christliche Hoffnung richtet sich daher nicht nur auf ein Ereignis, sondern auf die Person Jesu.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 11,25–27. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus bekennt, dass weder Tod noch Leben von der Liebe Gottes in Christus trennen können.
Direkt lesen
Paulus nennt Tod und Leben, Mächte, Gegenwart und Zukunft und erklärt, dass nichts in der ganzen Schöpfung den Menschen von Gottes Liebe in Christus Jesus trennen kann. Der Glaube gründet die letzte Sicherheit damit in Gottes Treue, nicht in wechselnden Umständen.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Römer 8,38–39. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Offenbarung des Johannes · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Die Offenbarung verbindet den Sieg Christi mit dem Wort des Zeugnisses.
Direkt lesen
Die Zeugen überwinden den Ankläger durch das Blut des Lammes und durch ihr ausgesprochenes Zeugnis. Sie halten nicht am eigenen Leben um jeden Preis fest. Der Vers deutet das Martyrium aus der Gemeinschaft mit Christus und aus der Hoffnung auf Gottes endgültigen Sieg.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Offenbarung 12,11. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Lukasevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Das Evangelium erzählt die Geburt Jesu in Bethlehem.
Direkt lesen
Lukas verortet die Geburt Jesu in der Geschichte und erzählt von Maria, Josef, dem Kind in der Krippe und den Hirten. Der Engel verkündet den Retter, den Christus und Herrn; die Hirten finden das angekündigte Zeichen und erzählen weiter, was ihnen über dieses Kind gesagt wurde.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Lukas 2,1–20. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Matthäusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Sterndeuter aus dem Osten suchen den neugeborenen König, finden Jesus mit Maria, fallen vor ihm nieder und bringen ihm ihre Gaben.
Direkt lesen
Sterndeuter aus dem Osten folgen dem Stern und fragen nach dem neugeborenen König der Juden. Sie finden Jesus mit Maria, fallen vor ihm nieder und bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe. Das Evangelium nennt weder ihre Zahl noch Namen und bezeichnet sie nicht als Könige.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 2,1–12. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Deutsche Bischofskonferenz · 2014 · Katholische Glaubensverkündigung
Die DBK erklärt Epiphanie als Hochfest der Offenbarung des menschgewordenen Gottessohnes für die Völker und ordnet den Dreikönigs- und Sternsingerbrauch ein.
Die wichtigsten Aussagen
Die DBK erklärt Epiphanie als Hochfest der Offenbarung des menschgewordenen Gottessohnes für die Völker und ordnet den Dreikönigs- und Sternsingerbrauch ein.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Matthäusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Jesus identifiziert sich im Evangelium mit hungrigen, fremden, kranken und gefangenen Menschen.
Direkt lesen
Jesus verbindet das endgültige Gericht mit konkreter Liebe: Hungrige speisen, Durstige trinken lassen, Fremde aufnehmen, Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen. Was einem der geringsten Brüder getan wird, gilt Christus selbst. Nächstenliebe wird damit zum Dienst an ihm.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 25,31–40. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Direkt lesen
Jesus spricht erneut zu den Menschen und nennt sich selbst das Licht der Welt. Wer ihm nachfolgt, geht nicht in der Finsternis umher, sondern hat das Licht des Lebens. Orientierung für das eigene Leben findet der Mensch damit in der Nachfolge Christi.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 8,12. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Die Apostelgeschichte erzählt die Aufnahme des auferstandenen Christus und seinen Auftrag an die Apostel.
Direkt lesen
Der auferstandene Jesus unterweist die Apostel, verheißt ihnen den Heiligen Geist und sendet sie als Zeugen bis an die Grenzen der Erde. Seine Aufnahme in den Himmel beendet nicht seinen Auftrag: Die Jünger sollen handeln und zugleich seine Wiederkunft erwarten.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Apostelgeschichte 1,1–11. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Die Apostelgeschichte erzählt die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten und die öffentliche Verkündigung der Apostel.
Direkt lesen
Der Heilige Geist erfüllt die versammelten Jünger und Menschen aus vielen Ländern hören die Botschaft in ihrer Sprache. Petrus verkündet öffentlich die Auferstehung Jesu und ruft zu Umkehr und Taufe. Viele nehmen das Wort an; aus verängstigten Jüngern wird eine missionarische Gemeinde.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Apostelgeschichte 2,1–13.32–41. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Mose warnt Israel davor, im Wohlstand den Herrn zu vergessen, von dem alle Gaben kommen.
Direkt lesen
Mose warnt Israel für die Zeit voller Vorräte, guter Häuser und wachsenden Besitzes: Das Herz darf nicht überheblich werden und den Herrn vergessen, der sein Volk befreit hat. Wohlstand ist eine Gabe, kann aber zur Versuchung werden, den Geber für entbehrlich zu halten.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Deuteronomium 8,11–14. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Das Konzil nennt verschiedene Ursachen des Atheismus und eine erhebliche Mitverantwortung der Christen, wenn mangelhafte Glaubensbildung, eine falsche Darstellung der Lehre oder Fehler im religiösen Leben Gottes wahres Antlitz verhüllen.
Die wichtigsten Aussagen
Das Konzil nennt verschiedene Ursachen des Atheismus und eine erhebliche Mitverantwortung der Christen, wenn mangelhafte Glaubensbildung, eine falsche Darstellung der Lehre oder Fehler im religiösen Leben Gottes wahres Antlitz verhüllen.
Einordnung
Der Text erklärt keine individuelle Abkehr mit einer einzigen Ursache und ruft die Kirche zuerst zur eigenen Gewissenserforschung.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Paulus überliefert die Einsetzungsworte der Eucharistie und ihre Verkündigung des Todes Christi.
Direkt lesen
Paulus gibt weiter, was er vom Herrn empfangen hat: Jesus nahm in der Nacht seiner Auslieferung Brot und Kelch, bezeichnete sie als seinen Leib und den neuen Bund in seinem Blut und befahl die Feier zu seinem Gedächtnis. Jede Feier verkündet seinen Tod und richtet den Blick auf seine Wiederkunft.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Korinther 11,23–26. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Buch der Psalmen · Altes Testament · Biblischer Bezug
Der Psalm bittet Gott um Weisheit, damit der Mensch die begrenzte Zeit seines Lebens recht gebraucht.
Direkt lesen
Der Beter weiß, dass sein irdisches Leben begrenzt ist. Er bittet Gott darum, die eigenen Tage recht zu zählen und ein weises Herz zu gewinnen. Die vergehende Zeit ruft damit nicht zu Aberglauben, sondern zu Dank, Umkehr und Vertrauen auf Gott.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Psalm 90,12. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Der 31. Dezember trägt im Deutschen den Namen von Papst Silvester I., dessen die Kirche an seinem Todestag gedenkt. Die Namensverbindung mit dem Jahresende ist zufällig.
Die wichtigsten Aussagen
Der 31. Dezember trägt im Deutschen den Namen von Papst Silvester I., dessen die Kirche an seinem Todestag gedenkt. Die Namensverbindung mit dem Jahresende ist zufällig.
Einordnung
Der Jahreswechsel selbst entstand nicht durch Papst Silvester. Sein Gedenktag und das Ende des Kalenderjahres fallen auf dasselbe Datum.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Papst Benedikt XVI. · 31. Dezember 2012 · Päpstliche Predigt
Die Kirche beschließt das Kalenderjahr mit Dank an Gott, dem Te Deum und dem Vertrauen auf den menschgewordenen, gestorbenen und auferstandenen Christus.
Die wichtigsten Aussagen
Die Kirche beschließt das Kalenderjahr mit Dank an Gott, dem Te Deum und dem Vertrauen auf den menschgewordenen, gestorbenen und auferstandenen Christus.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse · amtliche Heiligendokumentation · Amtliche kirchliche Dokumentation
Die Biografie beschreibt den Karmeliten als Professor an der Katholischen Universität Nimwegen und als Journalisten. Er kritisierte die nationalsozialistische Ideologie und bestärkte die Redaktionen katholischer Zeitungen darin, dem Druck der deutschen Besatzer standzuhalten. Am 26. Juli 1942 wurde er im Konzentrationslager Dachau mit einer Phenolspritze getötet. Papst Franziskus sprach ihn am 15. Mai 2022 heilig.
Die wichtigsten Aussagen
Die Biografie beschreibt den Karmeliten als Professor an der Katholischen Universität Nimwegen und als Journalisten. Er kritisierte die nationalsozialistische Ideologie und bestärkte die Redaktionen katholischer Zeitungen darin, dem Druck der deutschen Besatzer standzuhalten. Am 26. Juli 1942 wurde er im Konzentrationslager Dachau mit einer Phenolspritze getötet. Papst Franziskus sprach ihn am 15. Mai 2022 heilig.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse · amtliche Heiligendokumentation · Amtliche kirchliche Dokumentation
Die Biografie beschreibt Acutis' Liebe zur Eucharistie und seine Computerprojekte zu Glaubensthemen, darunter eine internationale Ausstellung über eucharistische Wunder. Er starb 2006 mit 15 Jahren an Leukämie. Papst Leo XIV. sprach ihn am 7. September 2025 heilig.
Die wichtigsten Aussagen
Die Biografie beschreibt Acutis' Liebe zur Eucharistie und seine Computerprojekte zu Glaubensthemen, darunter eine internationale Ausstellung über eucharistische Wunder. Er starb 2006 mit 15 Jahren an Leukämie. Papst Leo XIV. sprach ihn am 7. September 2025 heilig.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Die Katechese beschreibt seine Nachfolge Christi in Armut, Frieden und geschwisterlicher Liebe und seine Liebe zur Schöpfung, die ihn zum Sonnengesang inspirierte.
Die wichtigsten Aussagen
Die Katechese beschreibt seine Nachfolge Christi in Armut, Frieden und geschwisterlicher Liebe und seine Liebe zur Schöpfung, die ihn zum Sonnengesang inspirierte.
Einordnung
Frühe Viten bewahren sein Lebenszeugnis; weitere Einzelheiten werden der Legende nach erzählt.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Philippus antwortet auf Natanaëls Skepsis mit der Einladung, Jesus selbst zu begegnen: Komm und sieh.
Direkt lesen
Philippus sagt Natanaël, dass er den von Mose und den Propheten angekündigten Jesus gefunden hat. Auf Natanaëls Einwand antwortet er nicht mit Druck, sondern mit der Einladung, selbst zu kommen und zu sehen. In der Begegnung erkennt Natanaël Jesus als Sohn Gottes und König Israels.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 1,43–51. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Die Sakramente sind wirksame Zeichen der Gnade, in denen Christus handelt; ihre Frucht hängt auch von der inneren Haltung des Empfängers ab.
Direkt lesen
Die Sakramente wirken, weil Christus in ihnen handelt. Der Heilige Geist macht durch die sichtbaren Zeichen die Gnade gegenwärtig, die jedes Sakrament bezeichnet. Ihre Wirksamkeit hängt zuerst von Christus und seiner Verheißung ab, nicht von der persönlichen Vollkommenheit des Spenders.
Fruchtbar werden die Sakramente im Menschen, der sie mit der erforderlichen inneren Bereitschaft empfängt. Sie setzen Glauben voraus, nähren ihn und schenken die Gnade, die Kirche aufzubauen und den Menschen zu heiligen.
Taufe, Firmung und Eucharistie sind deshalb keine bloßen Stationen einer Biografie. Sie sind wirksame Zeichen des Heils und rufen den Getauften in eine gelebte Beziehung zu Christus.
Die im Glauben würdig gefeierten Sakramente verleihen die Gnade, die sie bezeichnen.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 1127–1129, 1131.
Auch Kinder bedürfen der Wiedergeburt in der Taufe; die Kirche tauft sie schon bald nach der Geburt, damit sie die Gnade empfangen, Kinder Gottes zu werden. Die Taufe ist Sakrament des Glaubens; der Glaube jedes Getauften soll nach der Taufe wachsen.
Direkt lesen
Kinder kommen mit einer gefallenen, durch die Erbsünde befleckten Menschennatur zur Welt und bedürfen ebenfalls der Wiedergeburt in der Taufe. Die Kirche und die Eltern würden einem Kind die Gnade vorenthalten, Kind Gottes zu werden, wenn sie ihm nicht schon bald nach der Geburt die Taufe gewährten. Gerade an der Kindertaufe zeigt sich, dass die Gnade ganz geschenkt ist; die Taufe kleiner Kinder ist seit dem 2. Jahrhundert ausdrücklich bezeugt.
Die Taufe ist Sakrament des Glaubens. Dieser Glaube ist am Anfang noch nicht vollendet, sondern ein Beginn, der wachsen muss. Darum fragt die Kirche den Täufling oder seine Eltern ausdrücklich nach dem Glauben.
Bei der Kindertaufe tragen Eltern, Paten und die ganze kirchliche Gemeinschaft Verantwortung für die Entfaltung des geschenkten Glaubens. Der Glaube jedes Christen lebt innerhalb des Glaubens der Kirche und wird durch ihr Zeugnis gestützt.
Getauft zu sein belegt daher eine wirkliche Gabe und Berufung. Zur reifen Nachfolge wird sie, wenn der Mensch Christus kennenlernt, sein Wort hört, betet, die Sakramente empfängt und den Glauben im Leben beantwortet.
Bei allen Getauften, ob sie nun Kinder oder Erwachsene sind, muß nach der Taufe der Glaube wachsen.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 1250–1255.
Paulusbrief an die Römer · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Paulus schreibt, dass alle Menschen gesündigt haben und durch Gottes Gnade in Jesus Christus gerecht gemacht werden.
Direkt lesen
Paulus spricht jeden Menschen an: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Ebenso umfassend ist Gottes Angebot: Aus Gnade werden Menschen durch die Erlösung in Jesus Christus gerecht gemacht. Gemeinsame Schuld führt nicht in Ausweglosigkeit, sondern zum gemeinsamen Zugang zur Gnade.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Römer 3,22–24. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Erster Petrusbrief · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Der Brief verkündet, dass Jesus unsere Sünden am Kreuz getragen hat und uns zu einem gerechten Leben führt.
Direkt lesen
Der Brief verkündet, dass Christus unsere Sünden an seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen hat. Sein Handeln befreit zu einem neuen Leben in Gerechtigkeit; seine Wunden werden als Heilung des Menschen verstanden.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Petrus 2,24. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Matthäusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Jesus lädt im Evangelium belastete Menschen ein, zu ihm zu kommen.
Direkt lesen
Jesus ruft alle zu sich, die sich plagen und schwere Lasten tragen. Er verheißt Ruhe, lädt in seine Schule ein und beschreibt sein Herz als gütig und demütig. Der Glaube antwortet auf Belastung deshalb zuerst mit der persönlichen Hinwendung zu Christus.
Einordnung
Medizinische und therapeutische Fragen brauchen fachliche Behandlung.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 11,28–30. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Markusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Das Evangelium lässt Glauben und Zweifel in einem ehrlichen Satz nebeneinanderstehen.
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Ein Vater bittet Jesus um Hilfe für seinen Sohn. Als Jesus vom Glauben spricht, antwortet der Mann zugleich mit Vertrauen und seiner eigenen Schwäche: Er glaubt und bittet um Hilfe gegen seinen Unglauben. Das Evangelium macht den noch unvollkommenen Glauben selbst zum Gebet.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Markus 9,23–24. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblischer Bezug
Jesus beschreibt sein Anliegen im Evangelium als Leben in Fülle.
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Jesus stellt sein Kommen dem Wirken des Diebes gegenüber, der raubt und zerstört. Sein Ziel ist Leben in Fülle. Der Satz ordnet christliches Leben auf Christus hin: Er will den Menschen nicht verkleinern, sondern ihm das Leben eröffnen, für das er geschaffen ist.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 10,10. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus verbindet Hoffnung mit Bewährung, Geduld und der Liebe Gottes.
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Paulus verbindet die Rechtfertigung aus Glauben mit Frieden bei Gott und Zugang zur Gnade. Auch Bedrängnis kann durch Geduld und Bewährung zur Hoffnung führen. Diese Hoffnung trägt, weil Gottes Liebe durch den Heiligen Geist in die Herzen ausgegossen ist.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Römer 5,1–5. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Religionen geben der menschlichen Suche nach Gott Ausdruck. In ihnen finden sich Wahres und Gutes, aber auch Irrtümer, die das Gottesbild entstellen. In Jesus Christus hat Gott sich selbst endgültig offenbart; Christus ist das vollkommene und unüberbietbare Wort des Vaters.
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Die religiöse Suche der Völker antwortet auf eine Wirklichkeit, die im Menschen selbst angelegt ist: Er ist auf Wahrheit, Glück und Gemeinschaft mit Gott hingeordnet. Religionen bewahren deshalb Wahres und Gutes. Zugleich tragen sie Irrtümer und Zerrbilder, die den Blick auf Gott verdunkeln können.
Der christliche Glaube ist nicht ein weiterer menschlicher Entwurf neben anderen. Gott hat aus freiem Entschluss gehandelt, gesprochen und sich selbst mitgeteilt. Die Geschichte Israels bereitet diese Selbstoffenbarung vor; in Jesus Christus tritt Gott selbst in die Geschichte ein.
Jesus Christus ist das menschgewordene Wort des Vaters und die vollkommene, endgültige und unüberbietbare Offenbarung Gottes. In ihm zeigt Gott, wer er ist, und eröffnet dem Menschen die Gemeinschaft mit sich. Darum richtet die Kirche ihre Einladung nicht auf eine beliebige religiöse Möglichkeit, sondern auf die Person Christi.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters.
Kurzer Originalauszug mit redaktioneller Zusammenfassung nach KKK 27–35, 50–67, 843–845.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Thomas will die Wunden des Auferstandenen sehen und berühren, bevor er glaubt. Acht Tage später begegnet ihm Jesus, und Thomas bekennt: „Mein Herr und mein Gott!“
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Thomas war nicht dabei, als der Auferstandene den Jüngern erschien. Er will ihrem Zeugnis erst glauben, wenn er das Mal der Nägel sieht und seine Hand in die Seite Jesu legt. Acht Tage darauf tritt Jesus in ihre Mitte und fordert ihn dazu auf; Thomas antwortet: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus nennt alle selig, die nicht sehen und doch glauben.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 20,24–29. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Herbert Niehr, WiBiLex (Deutsche Bibelgesellschaft) · 2020 · Bibelwissenschaftliches Lexikon
Der Lexikonartikel datiert den Weg des Paulus nach Damaskus auf ca. 33 n. Chr. und nennt seinen Besuch bei Kephas und Jakobus, dem Herrenbruder, in Jerusalem drei Jahre nach seiner Bekehrung (Gal 1,15–20).
Die wichtigsten Aussagen
Der Lexikonartikel datiert den Weg des Paulus nach Damaskus auf ca. 33 n. Chr. und nennt seinen Besuch bei Kephas und Jakobus, dem Herrenbruder, in Jerusalem drei Jahre nach seiner Bekehrung (Gal 1,15–20).
Einordnung
Die Jahreszahl ist eine wissenschaftliche Rekonstruktion.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Klaus-Michael Bull, Bibelkunde des Neuen Testaments (Vandenhoeck & Ruprecht; online bei der Deutschen Bibelgesellschaft) · 2018 · Bibelwissenschaftliche Einführung
Die Einführung vermutet, dass das Markusevangelium kurz nach der Eroberung Jerusalems durch die Römer im August 70 entstand.
Die wichtigsten Aussagen
Die Einführung vermutet, dass das Markusevangelium kurz nach der Eroberung Jerusalems durch die Römer im August 70 entstand.
Einordnung
Die Einführung leitet die Datierung aus der Rede Jesu in Markus 13 ab.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Der Lexikonartikel hält für historisch gesichert, dass Jesus etwa im Jahr 30 n. Chr. unter dem römischen Statthalter Pontius Pilatus in Jerusalem gekreuzigt wurde. Kreuzesstrafe und Verurteilung durch Pilatus bezeugen die ältesten christlichen und nichtchristlichen Quellen übereinstimmend. Das sogenannte Testimonium Flavianum des Josephus in den Antiquitates Judaicae (18,63f) datiert der Artikel auf etwa 93 n. Chr. Um das Jahr 116/117 n. Chr. erwähnt Tacitus in seinen Annalen (15,44), dass Christus unter Tiberius von Pontius Pilatus hingerichtet worden war.
Die wichtigsten Aussagen
Der Lexikonartikel hält für historisch gesichert, dass Jesus etwa im Jahr 30 n. Chr. unter dem römischen Statthalter Pontius Pilatus in Jerusalem gekreuzigt wurde. Kreuzesstrafe und Verurteilung durch Pilatus bezeugen die ältesten christlichen und nichtchristlichen Quellen übereinstimmend. Das sogenannte Testimonium Flavianum des Josephus in den Antiquitates Judaicae (18,63f) datiert der Artikel auf etwa 93 n. Chr. Um das Jahr 116/117 n. Chr. erwähnt Tacitus in seinen Annalen (15,44), dass Christus unter Tiberius von Pontius Pilatus hingerichtet worden war.
Einordnung
Die Jahreszahl der Kreuzigung ist eine wissenschaftliche Rekonstruktion; für die Chronologie verweist der Artikel auf Theißen und Merz. Ob das Testimonium Flavianum echt ist oder christlich überarbeitet wurde, bezeichnet der Artikel als strittig.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Der Lexikonartikel nennt den 17. September 111 n. Chr. als Ankunft des Plinius in der Provinz am Schwarzen Meer; mit den Christen befasste er sich offenbar gegen Ende des Jahres 112 n. Chr. Den Christenbrief des Plinius (Epistulae X 96) zieht der Artikel zur Datierung des Ersten Petrusbriefs heran.
Die wichtigsten Aussagen
Der Lexikonartikel nennt den 17. September 111 n. Chr. als Ankunft des Plinius in der Provinz am Schwarzen Meer; mit den Christen befasste er sich offenbar gegen Ende des Jahres 112 n. Chr. Den Christenbrief des Plinius (Epistulae X 96) zieht der Artikel zur Datierung des Ersten Petrusbriefs heran.
Einordnung
Der Artikel behandelt den Ersten Petrusbrief; der Christenbrief des Plinius dient ihm als Vergleich und Datierungshilfe.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Marcus Sigismund, WiBiLex (Deutsche Bibelgesellschaft) · 2010 · Bibelwissenschaftliches Lexikon
Der Lexikonartikel berichtet, dass Alexander der Große nach seinen Feldzügen bis nach Indien 323 v. Chr. in Babylon starb, ohne einen Nachfolger designiert zu haben.
Die wichtigsten Aussagen
Der Lexikonartikel berichtet, dass Alexander der Große nach seinen Feldzügen bis nach Indien 323 v. Chr. in Babylon starb, ohne einen Nachfolger designiert zu haben.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Am Schluss der Jüdischen Altertümer gibt Josephus an, er beende das Werk im dreizehnten Jahr der Herrschaft Kaiser Domitians und in seinem 56. Lebensjahr. Nach unserer Zeitrechnung ist das 93/94 n. Chr.
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Mit diesem Satz schließt Josephus die zwanzig Bücher der Jüdischen Altertümer. Er nennt das Jahr, in dem er das Werk beendet, nach der Herrschaft des Kaisers und nach seinem eigenen Alter.
Damit will ich die Altertumskunde beschließen, die zwanzig Bücher und sechzigtausend Zeilen umfasst. Wenn Gott es zulässt, will ich in einem kurzen Abriss noch einmal an den Krieg erinnern und an das, was uns bis zum heutigen Tag widerfahren ist; dieser Tag fällt in das dreizehnte Jahr der Herrschaft des Kaisers Domitian und in mein sechsundfünfzigstes Lebensjahr.
Einordnung
Josephus datiert nach Regierungsjahren des Kaisers; die Umrechnung in Jahre nach Christus nennt der Lexikonartikel „Flavius Josephus“ (WiBiLex).
Eigene Übersetzung aus dem Griechischen. Der griechische Text steht auf der verlinkten Seite (Perseus Digital Library).
Der Lexikonartikel nennt als Jahr der Veröffentlichung der Jüdischen Altertümer das dreizehnte Regierungsjahr Kaiser Domitians, das Josephus selbst angibt (Ant. 20,267), also 93/94 n. Chr.; veröffentlicht wurden sie in Rom.
Die wichtigsten Aussagen
Der Lexikonartikel nennt als Jahr der Veröffentlichung der Jüdischen Altertümer das dreizehnte Regierungsjahr Kaiser Domitians, das Josephus selbst angibt (Ant. 20,267), also 93/94 n. Chr.; veröffentlicht wurden sie in Rom.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Krzysztof Nawotka, Robert Rollinger, Josef Wiesehöfer, Agnieszka Wojciechowska (Hg.), Harrassowitz Verlag · 2019 · Altertumswissenschaftlicher Sammelband
Die Verlagsbeschreibung des Sammelbands nennt die erhaltenen durchgehenden antiken Darstellungen Alexanders des Großen – Diodor, Curtius Rufus, Plutarch, Arrian und Justin – mindestens 300 Jahre jünger als Alexander. Die Beiträge suchen nach den Quellen dieser Autoren, vor allem nach Berichten von Augenzeugen und Autoren der ersten Generation nach Alexander.
Die wichtigsten Aussagen
Die Verlagsbeschreibung des Sammelbands nennt die erhaltenen durchgehenden antiken Darstellungen Alexanders des Großen – Diodor, Curtius Rufus, Plutarch, Arrian und Justin – mindestens 300 Jahre jünger als Alexander. Die Beiträge suchen nach den Quellen dieser Autoren, vor allem nach Berichten von Augenzeugen und Autoren der ersten Generation nach Alexander.
Einordnung
Die Angabe steht in der Beschreibung des Bandes auf der Seite des Verlags; die Beiträge selbst sind nur gegen Bezahlung zugänglich.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Nach der Verfolgung um Stephanus tragen Jünger das Evangelium bis nach Antiochia, auch zu Griechen. Barnabas und Saulus lehren dort ein Jahr lang; in Antiochia werden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt.
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Nach der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, verkünden versprengte Jünger das Wort zunächst nur Juden. In Antiochia sprechen einige von ihnen auch Griechen an; viele werden gläubig und bekehren sich zum Herrn. Die Gemeinde in Jerusalem schickt Barnabas, der Saulus aus Tarsus holt. Ein volles Jahr lehren beide in Antiochia, wo man die Jünger zum ersten Mal Christen nennt.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Apostelgeschichte 11,19–26. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus fordert die Gemeinde auf, den Geist nicht auszulöschen, prophetisches Reden nicht zu verachten, alles zu prüfen, das Gute zu behalten und das Böse in jeder Gestalt zu meiden.
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Am Schluss seines Briefes gibt Paulus der Gemeinde kurze Weisungen. Offenheit für den Geist und Prüfung gehören für ihn zusammen: Die Gemeinde soll den Geist nicht auslöschen und prophetisches Reden nicht verachten, aber alles prüfen. Das Gute soll sie behalten und das Böse in jeder Gestalt meiden.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Thessalonicher 5,19–22. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Lukasevangelium · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Zwei enttäuschte Jünger gehen nach Emmaus. Der Auferstandene erklärt ihnen die Schrift, sie erkennen ihn beim Brechen des Brotes und kehren noch in derselben Stunde nach Jerusalem zurück.
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Am Tag der Auferstehung gehen zwei Jünger nach Emmaus und sprechen über die Kreuzigung Jesu; sie hatten gehofft, er werde Israel erlösen. Jesus geht mit ihnen, doch sie erkennen ihn erst, nachdem er ihnen, ausgehend von Mose und allen Propheten, die Schrift ausgelegt und bei Tisch das Brot gebrochen hat. Noch in derselben Stunde kehren sie nach Jerusalem zurück und hören dort: „Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.“
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Lukas 24,13–35. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Lukasevangelium · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Jesus erzählt vom Sohn, der sein Erbe verschleudert und umkehrt. Der Vater sieht ihn von Weitem, läuft ihm entgegen, umarmt ihn und feiert seine Heimkehr.
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Der jüngere von zwei Söhnen fordert sein Erbteil, verschleudert sein Vermögen in einem fernen Land und gerät in Not. Er kehrt mit einem Schuldbekenntnis heim; der Vater läuft ihm entgegen, fällt ihm um den Hals und lässt ein Fest feiern, weil der Sohn verloren war und wiedergefunden ist. Auch den älteren Sohn, der zornig draußen bleibt, lädt der Vater ein, sich mitzufreuen.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Lukas 15,11–32. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Johannesevangelium · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Der Auferstandene sendet die Jünger, haucht sie an und gibt ihnen den Heiligen Geist mit der Vollmacht, Sünden zu vergeben.
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Am Abend des ersten Tages der Woche sind die Jünger aus Furcht hinter verschlossenen Türen versammelt. Jesus tritt in ihre Mitte, wünscht ihnen Frieden und zeigt ihnen seine Hände und seine Seite. Er sendet sie, wie der Vater ihn gesandt hat, haucht sie an, gibt ihnen den Heiligen Geist und überträgt ihnen die Vollmacht, Sünden zu erlassen oder zu behalten.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Johannes 20,19–23. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Erwachsene, die getauft werden möchten, nehmen zuerst Kontakt mit einem Seelsorger auf. Sinnvoll ist es, in einer Gemeinde in den Glauben hineinzuwachsen und dort getauft zu werden, etwa in der Pfarrei am Wohnort oder in einer anderen Pfarrgemeinde. Der Katechumenat, die Vorbereitung auf die Taufe, dauert in der Regel bis zu etwa einem Jahr. Taufe, Firmung und Erstkommunion empfangen Erwachsene meist im selben Gottesdienst, häufig in der Osternacht.
Die wichtigsten Aussagen
Erwachsene, die getauft werden möchten, nehmen zuerst Kontakt mit einem Seelsorger auf. Sinnvoll ist es, in einer Gemeinde in den Glauben hineinzuwachsen und dort getauft zu werden, etwa in der Pfarrei am Wohnort oder in einer anderen Pfarrgemeinde. Der Katechumenat, die Vorbereitung auf die Taufe, dauert in der Regel bis zu etwa einem Jahr. Taufe, Firmung und Erstkommunion empfangen Erwachsene meist im selben Gottesdienst, häufig in der Osternacht.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Wer getauft, aber nicht katholisch ist, kann durch einen Übertritt katholisch werden; die Taufe wird dabei nicht wiederholt. Am Anfang steht das Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer oder einem anderen Seelsorger. Meist folgt eine Zeit der Vorbereitung, etwa in einem Glaubenskurs; eine feste Dauer ist nicht vorgesehen. Die Aufnahme geschieht in der Regel in einem Gottesdienst, in dem der Konvertit das Glaubensbekenntnis spricht; oft ist mit ihr die Firmung verbunden.
Die wichtigsten Aussagen
Wer getauft, aber nicht katholisch ist, kann durch einen Übertritt katholisch werden; die Taufe wird dabei nicht wiederholt. Am Anfang steht das Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer oder einem anderen Seelsorger. Meist folgt eine Zeit der Vorbereitung, etwa in einem Glaubenskurs; eine feste Dauer ist nicht vorgesehen. Die Aufnahme geschieht in der Regel in einem Gottesdienst, in dem der Konvertit das Glaubensbekenntnis spricht; oft ist mit ihr die Firmung verbunden.
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Die Eucharistie vollendet die christliche Initiation: Wer getauft und gefirmt ist, nimmt durch sie mit der ganzen Gemeinde am Opfer des Herrn teil (1322). Schon Justin der Märtyrer schreibt, an ihr dürfe nur teilnehmen, wer die Lehre der Kirche für wahr hält, getauft ist und nach den Weisungen Christi lebt (1355). Wer Christus in der Kommunion empfangen will, muss im Stand der Gnade sein; wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, empfängt vorher das Sakrament der Buße (1385, 1415). Mit den aus der Reformation hervorgegangenen kirchlichen Gemeinschaften ist eucharistische Interkommunion für die katholische Kirche nicht möglich (1400).
Die wichtigsten Aussagen
Die Eucharistie vollendet die christliche Initiation: Wer getauft und gefirmt ist, nimmt durch sie mit der ganzen Gemeinde am Opfer des Herrn teil (1322). Schon Justin der Märtyrer schreibt, an ihr dürfe nur teilnehmen, wer die Lehre der Kirche für wahr hält, getauft ist und nach den Weisungen Christi lebt (1355). Wer Christus in der Kommunion empfangen will, muss im Stand der Gnade sein; wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, empfängt vorher das Sakrament der Buße (1385, 1415). Mit den aus der Reformation hervorgegangenen kirchlichen Gemeinschaften ist eucharistische Interkommunion für die katholische Kirche nicht möglich (1400).
Redaktionelle Zusammenfassung der verlinkten Quelle.
Erster Petrusbrief · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Der Brief fordert die Christen auf: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt; antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen […]“
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Christen sollen Christus in ihrem Herzen als Herrn heiligen und jedem Rede und Antwort stehen, der Rechenschaft über ihre Hoffnung fordert. Ihre Antwort soll bescheiden und ehrfürchtig sein, getragen von einem reinen Gewissen. So werden die beschämt, die ihren rechtschaffenen Lebenswandel in Christus verleumden.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, 1 Petrus 3,15–16. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Paulus spricht in Athen mit Juden, Gottesfürchtigen und Philosophen. Auf dem Areopag knüpft er an den Altar für einen unbekannten Gott an und verkündet die Auferstehung; einige spotten, andere schließen sich ihm an.
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In Athen erregt sich Paulus über die vielen Götzenbilder. Er spricht in der Synagoge, täglich auf dem Markt und mit epikureischen und stoischen Philosophen. Auf dem Areopag knüpft er an einen Altar mit der Aufschrift „EINEM UNBEKANNTEN GOTT“ an und verkündet den Schöpfer, der alle zur Umkehr ruft und einen Mann von den Toten auferweckt hat. Als von der Auferstehung die Rede ist, spotten einige; andere wollen ihn später hören, und einige werden gläubig, darunter Dionysius und Damaris.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Apostelgeschichte 17,16–34. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Matthäusevangelium · 1. Jahrhundert · Biblische Primärquelle
Der Auferstandene sendet die Jünger zu allen Völkern, damit sie taufen und lehren, und verheißt ihnen, alle Tage bei ihnen zu sein bis zum Ende der Welt.
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Die elf Jünger begegnen dem Auferstandenen auf dem Berg in Galiläa; sie fallen vor ihm nieder, einige aber zweifeln. Jesus, dem alle Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben ist, sendet sie, alle Völker zu seinen Jüngern zu machen, sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen und sie zu lehren, alles zu befolgen, was er geboten hat. Er bleibt bei ihnen alle Tage bis zum Ende der Welt.
Redaktionelle Inhaltswiedergabe nach der Einheitsübersetzung 2016, Matthäus 28,16–20. Der Volltext ist bei BibleServer EU verlinkt.
Das Konzil lehrt: Die eine Kirche Christi, die im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekannt wird, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.
Die wichtigsten Aussagen
Das Konzil lehrt: Die eine Kirche Christi, die im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekannt wird, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.
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Hector Bianciotti, Académie française · 1997 · Akademierede mit Auszügen aus Frossards Bericht
Bianciotti erzählt Frossards Bekehrung nach dessen eigenem Bericht: Am 8. Juli 1935 wartete der Zwanzigjährige, ein ungetaufter Atheist aus sozialistischer Familie, auf seinen Freund André Willemin, der in eine Kapelle in der Rue d’Ulm gegangen war. Um 17.10 Uhr ging Frossard ihm nach, um 17.12 Uhr war er katholisch.
Die wichtigsten Aussagen
Bianciotti erzählt Frossards Bekehrung nach dessen eigenem Bericht: Am 8. Juli 1935 wartete der Zwanzigjährige, ein ungetaufter Atheist aus sozialistischer Familie, auf seinen Freund André Willemin, der in eine Kapelle in der Rue d’Ulm gegangen war. Um 17.10 Uhr ging Frossard ihm nach, um 17.12 Uhr war er katholisch.
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Robert-Ambroise-Marie Carré, Académie française · 1988 · Akademierede
Carré würdigt Frossards Bekehrung: Der Atheist betrat die Kapelle in der Rue d’Ulm gegenüber der École des Arts décoratifs, ohne zu suchen, und kam nach wenigen Minuten als Katholik heraus. Als er 1969 seinen Bericht „Dieu existe, je l’ai rencontré“ veröffentlichte, lag seine Bekehrung 34 Jahre zurück.
Die wichtigsten Aussagen
Carré würdigt Frossards Bekehrung: Der Atheist betrat die Kapelle in der Rue d’Ulm gegenüber der École des Arts décoratifs, ohne zu suchen, und kam nach wenigen Minuten als Katholik heraus. Als er 1969 seinen Bericht „Dieu existe, je l’ai rencontré“ veröffentlichte, lag seine Bekehrung 34 Jahre zurück.
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Einführung in die Märtyrerakten des zweiten Jahrhunderts
Hugo Rahner, Zeugen des Wortes (Herder 1954), in der Bibliothek der Kirchenväter · 1954 · Patristische Einführung
Die Einführung stellt die echten Märtyrerberichte des 2. Jahrhunderts vor. Aus der Mitte dieses Jahrhunderts ragt nach ihr die Gestalt des Bischofs Polykarp von Smyrna heraus, den sein Schüler Irenäus einen apostelgleichen Presbyter nennt.
Die wichtigsten Aussagen
Die Einführung stellt die echten Märtyrerberichte des 2. Jahrhunderts vor. Aus der Mitte dieses Jahrhunderts ragt nach ihr die Gestalt des Bischofs Polykarp von Smyrna heraus, den sein Schüler Irenäus einen apostelgleichen Presbyter nennt.
Einordnung
Die Einführung ordnet Polykarp der Mitte des 2. Jahrhunderts zu; ein Todesjahr nennt sie nicht.
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Ante-Nicene Fathers, Band 1 (Hg. Alexander Roberts und James Donaldson, bearbeitet von A. Cleveland Coxe), in der Bibliothek der Kirchenväter · 1885 · Kirchenhistorische Einleitung
Die Einleitung hält es für sicher, dass Irenäus im letzten Viertel des 2. Jahrhunderts Bischof von Lyon war. Sein Hauptwerk „Gegen die Häresien“ entstand nach ihr in der Amtszeit des römischen Bischofs Eleutherus, zwischen 182 und 188.
Die wichtigsten Aussagen
Die Einleitung hält es für sicher, dass Irenäus im letzten Viertel des 2. Jahrhunderts Bischof von Lyon war. Sein Hauptwerk „Gegen die Häresien“ entstand nach ihr in der Amtszeit des römischen Bischofs Eleutherus, zwischen 182 und 188.
Einordnung
Die englische Einleitung erschien 1885 und gibt den damaligen Stand der Forschung wieder.
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Leitfragen und Kommentar: Heiligenverehrung (Passio Perpetuae et Felicitatis 20–21)
Nathalie Klinck, eManual Alte Geschichte, Universität Hamburg · 2018 · Lehrmaterial zur Alten Geschichte
Der Kommentar nennt die Passio Perpetuae et Felicitatis einen der ersten lateinischen Märtyrerberichte aus Nordafrika. Perpetua, Felicitas und ihre Gefährten wurden zum Tod verurteilt und sollten bei Spielen anlässlich des kaiserlichen Geburtstages am 7. März 203 in der Arena von Karthago den wilden Tieren vorgeworfen werden.
Die wichtigsten Aussagen
Der Kommentar nennt die Passio Perpetuae et Felicitatis einen der ersten lateinischen Märtyrerberichte aus Nordafrika. Perpetua, Felicitas und ihre Gefährten wurden zum Tod verurteilt und sollten bei Spielen anlässlich des kaiserlichen Geburtstages am 7. März 203 in der Arena von Karthago den wilden Tieren vorgeworfen werden.
Einordnung
Ein Kommentar für das Studium: Er nennt Tag, Jahr und Ort, ohne die Datierung eigens zu begründen. Das PDF nennt kein Datum; 2018 ist das Jahr des Blogbeitrags „Märtyrerverehrung“ vom 18. November 2018, der es verlinkt.
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